Händigkeit

Die Handpräferenz  beschreibt, dass wir eine dominante Hand entwickeln, mit der wir bevorzugt hantieren z.B. auch Schreiben, am Liebsten greifen, Schneiden, etc.

Eine Handpräferenz sollte im Alter von ca. 4,5 Jahren vorhanden sein.

  • Kind vermeidet das Malen
  • Kind wechselt beim Malen die Hand
  • Kind wirkt beim Schneiden ungeschickt
  • Kind wechselt bei verschiedenen Tätigkeiten die Hand
  • Kind ist beim Essen mit der Gabel ungeschickt
  • Kind vermeidet Handlungen, die einen feinen Handgebrauch benötigen z.B. Kugeln auffädeln
  • Kind hebt Dinge, die auf der rechten Seite liegen, mit der rechten Hand auf und Dinge, die auf der linken Seite liegen, mit der linken Hand

Beispiele:

  • Förderung der dominanten Hand
  • Verbesserung der Feinmotorik
  • Förderung der Überkreuzung beider Gehirnhälften
  • Gezielter Einsatz der dominanten Hand bei Tätigkeiten
  • Kind beobachten, welche Hand bevorzugt wird
  • Gegenstände immer in der Mitte anbieten
  • Das Kind nicht zu einer Seite drängen

Durch eine qualifizierte Diagnostik werden, je nach Therapeuten, das „PITZI“ oder das „Händigkeitsprofil nach Prof. Dr. Elke Kraus“ durchgeführt. Anhand dieses Befundes werden Handlungen durchgeführt, bei denen das Kind diese mit der linken, rechten oder mit beiden Händen umsetzt. Dabei wird die Qualität der Ausführung protokolliert und mit bereits erworbenem Fachwissen über die Hand bzw. die Händigkeit kombiniert. Gemeinsam mit den Eltern wird dann der weitere Behandlungsverlauf und auch die dominante Hand für das Kind bestimmt.

Wir bieten in der Praxis, einzelne Befundstunden für die Händigkeit an – bitte setzen Sie sich dafür mit uns in Verbindung. Dies kann auch genutzt werden, wenn sich Ihr Kind bereits in einer anderen Ergotherapiepraxis in Behandlung befindet, oder auch keine ergotherapeutische Behandlung vorgesehen ist.

Weitere Details zum „Händigkeitsprofil nach Prof. Dr. Elke Kraus“ finden Sie hier: www.haendigkeitsprofil.com

Ein wichtiger Bestandteil bei der ergotherapeutischen Behandlung ist die Zusammenarbeit mit Eltern, Erzieher, Lehrer, Ärzten, Psychologen, Therapeuten und anderen nahen Bezugspersonen.

Bei Wunsch führen wir auch einmal einen Schul-, oder Kindergartenbesuch durch, um die Integration ins soziale Umfeld zu unterstützen.

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