Feinmotorik

Feinmotorik = genau dosierte und kontrollierte Bewegungsabläufe mit geringer Bewegungsausweichungen. Der Begriff bezieht sich daher vor allem auf die Motorik kleinerer Muskeln, wie die Hand- und Fingermuskulatur.

  • Kind vermeidet Handlungen, die einen feinen Handgebrauch benötigen
  • Kind baut ungern Lego, zieht Puppe nicht gerne selbst an
  • Kind vermeidet Malen und Basteln
  • Kind kann noch keine Knöpfe oder Reißverschlüsse schließen
  • Kind wirkt sehr ungeschickt
  • Kind sucht bei kleinen, feinen Handlungen sehr schnell Hilfe

Beispiele:

  • Kräftigung der Hand- und Fingermuskulatur
  • Verbesserung der Greiffunktionen (selektive Fingerbeweglichkeit, Pinzettengriff, Sphärengriff, Interdigitalgriff, etc.)
  • ÜBEN-ÜBEN-ÜBEN
  • Kind selbst die Erfahrung erleben lassen, nichts abnehmen (auch wenn es manchmal schneller geht)
  • Spiele anbieten: Packesel, Ring l Ding, Flotti Karotti,….

In der Praxis setzen wir zur Befundung unter anderem den „RAVEK“ (Ravensburger Erhebungsbogen fein- und grafomotorischer Kompetenzen), oder den „ET-6-6R“ (Entwicklungstest 6 Monate bis 6 Jahre) ein. So können wir eine gezielte Therapieplanung durchführen und die Therapie ganz nach den individuellen Entwicklungsschritten des Kindes aufbauen.

Ein wichtiger Bestandteil bei der ergotherapeutischen Behandlung ist die Zusammenarbeit mit Eltern, Erzieher, Lehrer, Ärzten, Psychologen, Therapeuten und anderen nahen Bezugspersonen.

Bei Wunsch führen wir auch einmal einen Schul-, oder Kindergartenbesuch durch, um die Integration ins soziale Umfeld zu unterstützen.

Haben Sie Fragen?

Stellen Sie bei Ihrem Kind Probleme mit der Feinmotorik fest? Sprechen Sie uns gerne an.